Die Geschichte von Schenna
In ersten Erwähnungen taucht der Name Schenna in Urkunden des 12. Jahrhunderts auf. Er ist romanischen Ursprungs und ist wahrscheinlich vom lateinischen "scaene" (bühnenartiger Aufbau) abzuleiten. Es besteht kein Zweifel, dass hier bereits zur Römerzeit Siedlungen standen, worauf Münzfunde schließen lassen.
Im 12. Jh. rückten die Herren von Schenna als Ministerialen der Grafen von Tirol ins Blickfeld der Geschichte Tirols. Der Landesfürst gab Petermann von Schenna, einem der mächtigsten Adeligen dieses Gebietes, die Erlaubnis, auf dem Hügel von Schenna ein Schloss zu bauen.
Schloss Schenna kam dann in den Besitz der Starkenberger und Lichtensteiner, die es zur heutigen Form umbauten. Spätere Besitzer waren dann noch die Grafen Bettoni, Johann von Goldrainer und Jakob Hinterwalder. 1844 erwarb Erzherzog Johann das Schloss; seither besitzen und bewohnen es seine Nachkommen. Die Geschichte Schennas ist sehr eng mit der des Schlosses und dessen Besitzern verbunden.


